Mimaro Nourish & Repair Haaröl mit Arganöl und Mandelöl, 30 ml

Haaröl richtig anwenden: Menge, Zeitpunkt und die häufigsten Fehler

Kurz gesagt: Meist reichen 1 bis 3 Tropfen Haaröl. Zwischen den Handflächen verreiben und nur in Längen und Spitzen geben. Ins handtuchfeuchte Haar vor dem Föhnen oder ins trockene Haar, um abstehende Haare zu glätten.

Haaröl ist eines der einfachsten Pflegeprodukte. Trotzdem machen viele beim ersten Mal denselben Fehler: zu viel. Hier steht, wie man es richtig dosiert, wann man es am besten aufträgt und was man sich sparen kann.

Wofür ist Haaröl gut?

Haaröl legt sich als feiner Film um die Haaroberfläche. Das merkt man an mehreren Stellen:

  • trockene Spitzen wirken glatter und fühlen sich weicher an
  • die Haare glänzen mehr
  • abstehende und fliegende Haare legen sich
  • die Haare lassen sich leichter kämmen

Haaröl ist die letzte Pflegeschicht. Es ersetzt keine Haarmaske, ergänzt sie aber gut.

Wie viel Haaröl braucht man?

Haare Menge
Feines oder kurzes Haar 1 Tropfen
Schulterlanges Haar 2 Tropfen
Langes oder dickes Haar 3 bis 4 Tropfen
Sehr trockene Spitzen 1 Tropfen extra, nur in die Spitzen

Lieber mit weniger anfangen und nachlegen. Zu viel Öl bekommt man nur mit einer Haarwäsche wieder heraus.

Haaröl ins nasse oder ins trockene Haar?

Beides geht, das Ergebnis ist etwas anders.

Ins handtuchfeuchte Haar

Vor dem Föhnen oder Lufttrocknen. Das Öl verteilt sich im feuchten Haar gleichmäßiger, die Haare lassen sich leichter durchkämmen und fühlen sich nach dem Trocknen geschmeidig an.

Ins trockene Haar

Als Abschluss nach dem Styling oder zwischendurch. Ein Tropfen glättet abstehende Haare und gibt sofort Glanz. Das ist besonders im Winter praktisch, wenn die Haare nach dem Pullover-Ausziehen fliegen.

So trägst du Haaröl richtig auf

  1. Haare nach dem Waschen sanft mit dem Handtuch ausdrücken, nicht rubbeln.
  2. Eine kleine Menge Öl in die Handfläche geben, je nach Haarlänge 1 bis 3 Tropfen.
  3. Zwischen den Handflächen verreiben, bis die Hände leicht glänzen.
  4. Zuerst in die Spitzen streichen, dann nach oben bis etwa Ohrhöhe. Den Ansatz frei lassen.
  5. Mit einem grobzinkigen Kamm durchkämmen, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt.
  6. Föhnen oder an der Luft trocknen lassen.

Die häufigsten Fehler

  • Zu viel Öl: Die Haare wirken strähnig und schwer. Lieber in kleinen Schritten nachlegen.
  • Direkt aus der Flasche auf die Haare: Das Öl landet an einer Stelle. Immer erst in den Händen verreiben.
  • Nur oben drüberstreichen: Die Spitzen brauchen die Pflege am meisten, dort anfangen.
  • Öl statt Maske: Öl pflegt die Oberfläche. Bei sehr trockenem Haar zusätzlich einmal pro Woche eine Haarmaske verwenden.

Kann man Haaröl auch für die Kopfhaut nehmen?

Unser Haaröl eignet sich auch für eine Kopfhautmassage. Ein paar Tropfen auf die Fingerspitzen geben, vor der Haarwäsche sanft in kreisenden Bewegungen einmassieren und danach die Haare wie gewohnt waschen.

Mein Haaröl: Mimaro Nourish & Repair

Ich nutze unser Mimaro Haaröl mit Arganöl und Mandelöl (30 ml) selbst. Vor allem im Winter merke ich den Unterschied: Seit ich ein paar Tropfen in die Längen gebe, stehen meine Haare nach dem Pullover-Ausziehen kaum noch ab. Die Textur ist leicht und zieht schnell ein. Es passt zu trockenem, strapaziertem und coloriertem Haar.

Zusammen mit Shampoo, Haarmaske und Leave-in-Spray gibt es das Haaröl auch im Mimaro Haarpflege-Set. Wie ich die vier Produkte im Winter kombiniere, steht im Artikel Trockene Haare im Winter: 7 Tipps.

Häufige Fragen zu Haaröl

Macht Haaröl die Haare fettig?

1 bis 3 Tropfen in Spitzen und Längen machen die Haare geschmeidig, aber nicht fettig.

Wie oft sollte man Haaröl verwenden?

In kleinen Mengen auch täglich. Bei feinem Haar reicht oft jeder zweite Tag.

Haaröl vor oder nach dem Föhnen?

Beides geht. Vor dem Föhnen ins handtuchfeuchte Haar für geschmeidige Längen, nach dem Föhnen ein Tropfen gegen abstehende Haare und für Glanz.

Ist Haaröl auch für feines Haar geeignet?

Ja, mit wenig Menge. Ein Tropfen nur in die Spitzen reicht meist, dann bleibt das Haar locker.

Kann man Haaröl über Nacht einwirken lassen?

Ja. 

Hilft Haaröl gegen fliegende Haare?

Ja. Haaröl in den Händen verreiben und leicht über die Haare streichen. Die Haare legen sich und laden sich weniger auf.

Fazit

Beim Haaröl kommt es weniger auf das „wie oft“ an als auf das „wie viel“. Wenige Tropfen, gut in den Händen verreiben, nur in Längen und Spitzen: So bekommen trockene Haare Glanz, ohne schwer zu wirken.

Daniela, Mimaro