Trockene Haare im Winter: 7 Tipps gegen Frizz, Spliss und fliegende Haare

Trockene Haare im Winter: 7 Tipps gegen Frizz, Spliss und fliegende Haare

Kurz gesagt: Im Winter trocknen Heizungsluft, Kälte und heißes Wasser die Haare aus. Lauwarm waschen, sanft trocknen, mit mittlerer Hitze föhnen, die Spitzen mit ein paar Tropfen Haaröl pflegen und einmal pro Woche eine Haarmaske verwenden: So fühlen sich trockene Haare wieder weicher an und fliegen weniger.

Jeden Winter das Gleiche: Die Längen fühlen sich rau an, die Spitzen sehen stumpf aus und nach dem Pullover-Ausziehen stehen die Haare in alle Richtungen ab. Das liegt selten an einem einzelnen Produkt, sondern an vielen kleinen Gewohnheiten. Hier sind die sieben, die bei mir am meisten gebracht haben.

Warum werden die Haare im Winter so trocken?

Drinnen ist die Luft durch die Heizung sehr trocken, draußen ist es kalt und windig. Dieser ständige Wechsel strapaziert die Haare. Dazu kommen typische Winter-Gewohnheiten:

  • länger und heißer duschen
  • öfter föhnen, weil man nicht mit nassen Haaren rausgehen will
  • Mütze, Schal und dicke Pullover, die ständig an den Längen reiben
  • viele Stunden in geheizten Räumen

Am stärksten merkt man das an den Spitzen. Sie sind der älteste Teil des Haares und haben schon viele Wäschen, Föhnen und Sonne hinter sich.

7 Tipps für trockene Haare im Winter

1. Lauwarm statt heiß waschen

Nach einem kalten Tag tut eine heiße Dusche gut, für trockenes Haar und die Kopfhaut ist sie aber nicht ideal. Heißes Wasser löst mehr vom natürlichen Fett. Handwarm reicht völlig. Wer mag, spült zum Schluss kurz kühl nach.

2. Nur so oft waschen wie nötig

Bei trockenem Haar reichen oft zwei bis drei Wäschen pro Woche. Wer schnell einen fettigen Ansatz hat oder viel Sport macht, wäscht öfter, dann aber mit wenig Shampoo. Das Shampoo vor allem in die Kopfhaut einmassieren. Die Längen werden beim Ausspülen mit sauber.

3. Handtuch drücken, nicht rubbeln

Nasses Haar ist empfindlich. Kräftiges Rubbeln raut die Oberfläche auf. Besser das Wasser mit einem weichen Handtuch oder einem alten Baumwoll-T-Shirt ausdrücken und die Haare ein paar Minuten darin einwickeln.

4. Mit mittlerer Temperatur föhnen

Auf den Föhn muss niemand verzichten. Mittlere Stufe, etwa 20 cm Abstand und den Föhn in Bewegung halten. Wenn Zeit ist, die Haare vorher an der Luft antrocknen lassen und nicht ganz knochentrocken föhnen.

5. Trockene Spitzen mit Haaröl pflegen

1 bis 3 Tropfen Haaröl zwischen den Handflächen verreiben und in Längen und Spitzen streichen, nicht an den Ansatz. Bei feinem Haar reicht ein Tropfen, bei langem und dickem Haar etwas mehr. Lieber mit wenig anfangen, sonst wirkt das Haar schnell schwer.

Ich nehme dafür unser Mimaro Haaröl mit Argan- und Mandelöl. Wie viel Öl zu welcher Haarlänge passt, steht im Artikel Haaröl richtig anwenden.

6. Einmal pro Woche eine Haarmaske

Im Winter darf die Pflege etwas reichhaltiger sein. Die Maske nach dem Shampoo in Längen und Spitzen verteilen, 5 bis 10 Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Ein warmes Handtuch darüber macht die Wartezeit angenehmer.

Ich verwende die Mimaro Haarmaske mit Keratin, Panthenol und Rizinusöl.

7. Reibung und fliegende Haare vermeiden

Fliegende Haare entstehen durch trockene Luft und Reibung, vor allem an Wolle und Kunstfaser. Das hilft:

  • eine Mütze mit Satin- oder Seidenfutter
  • ein Kissenbezug aus Satin oder Seide
  • ein Leave-in-Spray ins handtuchtrockene Haar
  • 1 Tropfen Haaröl in den Händen verreiben und leicht über abstehende Haare streichen
  • Kunstfaser-Pullover über einem Baumwoll-Shirt tragen
  • im Schlafzimmer für etwas Luftfeuchtigkeit sorgen, zum Beispiel mit einer Schale Wasser auf der Heizung

Frizz, Spliss oder strohige Haare: Was tun?

Problem Was hilft
Frizz, abstehende Haare Leave-in-Spray ins handtuchtrockene Haar, danach etwas Haaröl über die Oberfläche streichen
Trockene Spitzen Täglich 1 bis 2 Tropfen Haaröl in die Spitzen
Strohiges Haar Einmal pro Woche eine Haarmaske, heißes Wasser und hohe Föhnstufe meiden
Haare lassen sich schwer kämmen Leave-in-Spray, dann mit grobem Kamm von den Spitzen nach oben kämmen
Fliegende Haare Reibung verringern, 1 Tropfen Haaröl über die Längen streichen
Spliss Spitzen alle 8 bis 12 Wochen schneiden lassen, dazwischen mit Öl pflegen

Zu Spliss ehrlich gesagt: Gespaltene Spitzen wachsen nicht wieder zusammen, auch nicht mit der besten Maske. Pflege lässt sie glatter aussehen. Wirklich weg sind sie nur mit der Schere.

Meine Winter-Routine mit Mimaro Nourish & Repair

Ich nutze unsere Nourish & Repair Pflegeserie selbst, am liebsten die Haarmaske und das Haaröl. Meine Haare sehen damit gepflegt aus und glänzen schön. Was mich jeden Winter genervt hat: Bei manchen Pullovern standen die Haare nach dem Ausziehen in alle Richtungen ab. Seit ich ein paar Tropfen Haaröl in die Längen gebe, ist das bei mir kaum noch so.

So sieht meine Routine aus:

  1. Waschen mit dem Shampoo mit Keratin und Panthenol (130 ml), lauwarm und vor allem an der Kopfhaut.
  2. Einmal pro Woche die Haarmaske (200 ml) in Längen und Spitzen, 5 bis 10 Minuten einwirken lassen.
  3. Nach dem Waschen das Leave-in-Spray (130 ml) ins handtuchtrockene Haar sprühen, durchkämmen, nicht ausspülen.
  4. Zum Schluss 2 bis 3 Tropfen Haaröl (30 ml) in die Spitzen. Tagsüber auch zwischendurch, wenn die Haare fliegen.

Alle vier Produkte gibt es zusammen im Mimaro Haarpflege-Set, auf Wunsch mit Beautybag.

Häufige Fragen zu trockenen Haaren im Winter

Warum sind meine Haare im Winter so trocken?

Trockene Heizungsluft, Kälte, heißes Duschen, häufiges Föhnen und die Reibung an Mütze und Schal kommen im Winter zusammen. Dadurch fühlen sich Längen und Spitzen trockener und rauer an.

Wie oft sollte man trockene Haare waschen?

Meist reichen zwei bis drei Wäschen pro Woche. Wer schnell einen fettigen Ansatz hat, wäscht öfter, dann mit wenig Shampoo und lauwarmem Wasser.

Ist Haaröl gut für trockene Haare?

Haaröl legt sich um die Haaroberfläche, macht sie glatter und gibt Glanz. Trockene Spitzen fühlen sich damit weicher an. Am besten kommt es als letzter Schritt nach Maske oder Leave-in-Spray.

Kann man Haaröl jeden Tag verwenden?

Ja, in kleinen Mengen. 1 bis 3 Tropfen in die Spitzen reichen. Bei feinem Haar lieber nur jeden zweiten Tag.

Wie oft sollte man eine Haarmaske verwenden?

Einmal pro Woche ist für die meisten Haare ein guter Rhythmus. Bei sehr trockenem Haar im Winter auch zweimal. Die Einwirkzeit steht auf der Verpackung, meist 5 bis 10 Minuten.

Warum fliegen meine Haare im Winter?

Trockene Luft und Reibung an Wolle oder Kunstfaser laden die Haare elektrisch auf. Etwas Haaröl in den Längen, ein Leave-in-Spray und eine Mütze mit Satinfutter machen das spürbar weniger.

Kann eine Haarmaske Spliss reparieren?

Nein. Eine Maske lässt die Spitzen glatter und gepflegter aussehen, gespaltene Spitzen wachsen aber nicht wieder zusammen. Dagegen hilft nur Schneiden.

Fazit

Für schöne Haare im Winter braucht es keine komplizierte Routine. Lauwarmes Wasser, sanftes Trocknen, weniger Hitze und ein paar Tropfen Öl in den Spitzen machen den größten Unterschied. Wer mehr tun möchte, nimmt einmal pro Woche eine Haarmaske dazu. Auch die Haut braucht im Winter mehr Pflege: Tipps dazu stehen im Artikel Trockene Haut im Winter.

Daniela, Mimaro